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Google Ads für Anfänger: Eine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung zum erfolgreichen Suchmaschinenmarketing

  • Autorenbild: Pedro Wiechers
    Pedro Wiechers
  • 27. Aug. 2024
  • 9 Min. Lesezeit
Eine grafische Darstellung des Prozesses der Google Ads-Kampagnenerstellung. Das Bild zeigt verschiedene Schritte wie Keyword-Recherche, Budget-Erstellung, Anzeigenkreation und Tracking/Analytics. Es sind Symbole wie Lupen, Diagramme, Zahnräder und Computer-Bildschirme zu sehen, die die einzelnen Phasen darstellen. Das Farbschema besteht aus beruhigenden Blautönen, während die Illustrationen in einem handgezeichneten Stil gehalten sind, um die Komplexität des Prozesses vereinfacht darzustellen.

In der heutigen digitalen Ära ist es unerlässlich, dass Unternehmen online sichtbar sind. Suchmaschinenmarketing (SEM) bietet eine direkte und effektive Möglichkeit, potenzielle Kunden zu erreichen. Besonders Pay-Per-Click-Werbung (PPC) hat sich als eine der effektivsten Strategien etabliert, um schnell und gezielt Traffic auf eine Website zu lenken. Dieser ausführliche Leitfaden führt dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess der Einrichtung und Optimierung einer PPC-Kampagne, wobei der Schwerpunkt auf Google Ads liegt.




Was ist PPC und warum ist es wichtig?

PPC steht für "Pay-Per-Click", eine Form der Online-Werbung, bei der du nur dann zahlst, wenn jemand auf deine Anzeige klickt. Dies unterscheidet PPC von traditionellen Werbemodellen, bei denen du für die bloße Platzierung der Anzeige bezahlst, unabhängig davon, ob jemand darauf klickt oder nicht. Im Wesentlichen handelt es sich bei PPC um ein Modell, das auf Leistung basiert und eine sofortige Sichtbarkeit ermöglicht.

PPC ist aus mehreren Gründen wichtig:


  • Gezielte Reichweite:

    Du kannst deine Anzeigen gezielt an Personen richten, die aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, die du anbietest.

  • Kostenkontrolle:

    Du bestimmst, wie viel du bereit bist, für einen Klick zu zahlen, und legst ein Tagesbudget fest, das nie überschritten wird.

  • Messbarkeit:

    PPC ist äußerst messbar. Du kannst genau sehen, wie viel du ausgegeben hast, wie viele Klicks und Konversionen du erhalten hast und was dein Return on Investment (ROI) ist.

  • Schnelle Ergebnisse:

    Im Gegensatz zu organischer Suchmaschinenoptimierung (SEO), die Monate dauern kann, um Ergebnisse zu zeigen, kannst du mit PPC sofort Traffic auf deine Website lenken.


1. Einrichtung eines Google Ads-Kontos

Bevor du deine erste PPC-Kampagne starten kannst, benötigst du ein Google Ads-Konto. Dieser Prozess ist relativ einfach und erfordert nur wenige Schritte.


Screenshot von Google Ads, viel Text mit wenig Grafik
Screenshot Google Ads

1.1 Anmeldung bei Google Ads

Gehe zu Google Ads und klicke auf "Jetzt starten". Du wirst aufgefordert, dich mit deinem Google-Konto anzumelden oder ein neues Konto zu erstellen. Nachdem du dich angemeldet hast, wirst du durch den Einrichtungsprozess geführt.


1.2 Wähle deine Google Ads Kampagnenziele

Im ersten Schritt fragt Google Ads nach dem Hauptziel deiner Kampagne. Dies könnte sein:


  • Verkäufe:

    Ziel ist es, mehr Verkäufe über deine Website oder einen Online-Shop zu generieren.

  • Leads:

    Du möchtest potenzielle Kunden dazu bringen, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen oder sich für einen Newsletter anzumelden.

  • Website-Traffic:

    Ziel ist es, mehr Besucher auf deine Website zu bringen.

  • Markenbekanntheit:

    Du möchtest die Bekanntheit deiner Marke oder eines neuen Produkts steigern.

  • App-Promotion:

    Förderung von App-Downloads und -Nutzung.

  • Geschäftsbesuche:

    Du möchtest mehr Kunden in dein lokales Geschäft bringen.


Nachdem du ein Ziel ausgewählt hast, führt Google Ads dich durch die Schritte zur Einrichtung einer neuen Kampagne.


1.3 Wichtige Kontoeinstellungen

Bevor du fortfährst, solltest du einige wichtige Einstellungen in deinem Konto vornehmen:


  • Zeitzone und Währung:

    Diese Einstellungen werden bei der Erstellung des Kontos festgelegt und sind wichtig für die Budgetverwaltung.

  • Abrechnungsmethode:

    Du musst eine Zahlungsmethode hinzufügen, um deine Anzeigen zu finanzieren. Google Ads akzeptiert verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Kreditkarten, Banküberweisungen und PayPal.


2. Definiere deine Ziele

Bevor du eine Kampagne erstellst, ist es entscheidend, klare Ziele zu setzen. Deine Ziele bestimmen nicht nur die Struktur deiner Kampagne, sondern auch, wie du ihren Erfolg messen wirst. Ohne klare Ziele kannst du nicht feststellen, ob deine Kampagne erfolgreich ist.


2.1 Warum sind Ziele wichtig?

Ziele helfen dir, deinen Fokus zu schärfen und sicherzustellen, dass jede Entscheidung, die du triffst – von der Keyword-Auswahl bis zur Anzeigengestaltung – darauf ausgerichtet ist, diese Ziele zu erreichen. Außerdem erleichtern sie die Erfolgskontrolle, da du klare Kennzahlen hast, an denen du deine Ergebnisse messen kannst.


2.2 Mögliche Ziele für PPC-Kampagnen

Hier sind einige gängige Ziele, die du für deine PPC-Kampagnen festlegen könntest:


  • Markenbekanntheit erhöhen:

    Du möchtest, dass mehr Menschen von deiner Marke erfahren. Dies ist besonders nützlich für neue Unternehmen oder Produkteinführungen.

  • Traffic auf der Website steigern:

    Das Ziel ist es, mehr Besucher auf deine Website zu bringen, die sich mit deinem Content, deinen Produkten oder Dienstleistungen auseinandersetzen.

  • Lead-Generierung:

    Du möchtest, dass Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben oder ihnen weitere Informationen zu senden.

  • Verkäufe steigern:

    Du möchtest direkte Verkäufe über deine Website oder einen Online-Shop fördern.


2.3 SMART-Ziele

Eine Person sitzt an einem Schreibtisch, umgeben von organisierten Diagrammen, Grafiken und einer Checkliste mit den Wörtern Specific, Measurable, Achievable, Relevant und Time-bound (SMART). Die Person arbeitet fokussiert mit digitalen Werkzeugen wie einem Tablet, um Ziele zu planen und Fortschritte zu verfolgen. Die Szene vermittelt eine Atmosphäre der Konzentration und strategischen Planung, unterstrichen durch ruhige, professionelle Farben wie Hellblau und Grün, die Intelligenz und Organisation symbolisieren.

Bei der Festlegung deiner Ziele solltest du die SMART-Methode verwenden:

  • Spezifisch: Was genau möchtest du erreichen?

  • Messbar: Wie wirst du den Erfolg messen?

  • Erreichbar: Ist das Ziel realistisch?

  • Relevant: Passt das Ziel zu deiner übergeordneten Geschäftsstrategie?

  • Zeitgebunden: In welchem Zeitraum möchtest du das Ziel erreichen?


3. Keyword-Recherche durchführen

Keywords sind das Fundament jeder PPC-Kampagne. Die Wahl der richtigen Keywords bestimmt, wie oft deine Anzeigen geschaltet werden und wie relevant sie für deine Zielgruppe sind.


3.1 Was sind Keywords?

Keywords sind die Begriffe, die Nutzer in die Suchmaschine eingeben, wenn sie nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Bei einer PPC-Kampagne bietest du auf diese Keywords, um sicherzustellen, dass deine Anzeigen geschaltet werden, wenn jemand nach diesen Begriffen sucht.


3.2 Arten von Keywords

Es gibt verschiedene Arten von Keywords, die du in deiner Kampagne verwenden kannst:


  • Short-Tail-Keywords:

    Ein- oder zweisilbige Begriffe, die allgemein sind (z.B. "Schuhe"). Diese Keywords haben ein hohes Suchvolumen, sind aber auch sehr wettbewerbsintensiv.

  • Long-Tail-Keywords:

    Längere, spezifischere Suchbegriffe (z.B. "schwarze Herrenschuhe kaufen"). Diese Keywords haben ein geringeres Suchvolumen, sind aber oft weniger wettbewerbsintensiv und besser für gezielte Kampagnen geeignet.

  • Negative Keywords:

    Begriffe, bei denen du nicht möchtest, dass deine Anzeigen geschaltet werden. Zum Beispiel könntest du "gratis" oder "kostenlos" als negative Keywords hinzufügen, wenn du nur bezahlte Produkte anbietest.


3.3 Keyword-Tools

Es gibt verschiedene Tools, die dir bei der Keyword-Recherche helfen:


  • Google Keyword Planner:

    Ein kostenloses Tool von Google Ads, das dir hilft, relevante Keywords zu finden und das Suchvolumen sowie den Wettbewerb zu analysieren.

  • Semrush:

    Ein umfassendes SEO- und SEM-Tool, das dir detaillierte Einblicke in Keywords und deren Performance gibt.

  • Ahrefs:

    Ein weiteres leistungsstarkes Tool, das dir bei der Suche nach Keywords und der Analyse deiner Konkurrenz hilft.


3.4 Auswahl der Keywords

Nachdem du eine Liste von potenziellen Keywords erstellt hast, solltest du sie nach Relevanz, Suchvolumen und Wettbewerb bewerten. Es ist wichtig, eine gute Mischung aus Short-Tail- und Long-Tail-Keywords zu haben, um eine breite Zielgruppe anzusprechen und gleichzeitig gezielt potenzielle Kunden anzusprechen.


4. Wähle den Kampagnentyp

Google Ads bietet verschiedene Kampagnentypen an, die jeweils für unterschiedliche Ziele und Zielgruppen geeignet sind. Die Wahl des richtigen Kampagnentyps ist entscheidend für den Erfolg deiner PPC-Strategie.

Screenshot aus dem Google Ads Manager. Der Bildschirm zeigt eine Auswahl von Kampagnentypen. Optionen umfassen "Suche", "Performance Max-Kampagne", "Demand Gen", "Display", "Shopping" und "Video". Jede Option ist mit einer kurzen Beschreibung versehen, die den Zweck der jeweiligen Kampagne erklärt, wie z. B. das Erreichen von Zielgruppen über Google-Kanäle oder das Ansprechen potenzieller Käufer während ihrer Produktsuche. Unten rechts gibt es zwei Schaltflächen: "Abbrechen" und "Weiter".
Screenshot Google Ads Manager

4.1 Suchkampagnen

Suchkampagnen sind die häufigste Art von Google Ads-Kampagnen. Hierbei erscheinen deine Anzeigen in den Suchergebnissen von Google, wenn Nutzer nach deinen Keywords suchen. Suchkampagnen sind ideal, wenn du Nutzer ansprechen möchtest, die aktiv nach deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen.


4.2 Display-Kampagnen

Display-Kampagnen schalten Anzeigen auf Websites im Google Display-Netzwerk. Diese Kampagnen eignen sich hervorragend, um Markenbekanntheit zu steigern, da sie eine breite Zielgruppe erreichen können. Display-Anzeigen können als Banner, Videos oder interaktive Anzeigen erscheinen.


4.3 Shopping-Kampagnen

Shopping-Kampagnen sind speziell für E-Commerce-Websites konzipiert. Deine Produkte werden direkt in den Suchergebnissen angezeigt, zusammen mit einem Bild, Preis und einer kurzen Beschreibung. Shopping-Kampagnen sind besonders effektiv, um potenzielle Käufer direkt zu erreichen und die Conversion-Rate zu steigern.


4.4 Video-Kampagnen

Video-Kampagnen schalten Anzeigen auf YouTube und anderen Partnerseiten im Google-Netzwerk. Video-Anzeigen eignen sich hervorragend, um die Markenbekanntheit zu erhöhen und die Zuschauerbindung zu verbessern. Sie können als Pre-Roll-Anzeigen vor Videos oder als eigenständige Videoanzeigen erscheinen.


5. Budget und Gebote festlegen

Die Festlegung des Budgets und der Gebote ist einer der wichtigsten Schritte in der Erstellung einer PPC-Kampagne. Dein Budget bestimmt, wie viel du bereit bist, täglich oder monatlich für deine Kampagne auszugeben, während dein Gebot festlegt, wie viel du für einen Klick auf deine Anzeige zahlst.


5.1 Festlegung des Budgets

Google Ads bietet dir die Möglichkeit, ein Tagesbudget festzulegen, das du für deine Kampagne ausgeben möchtest. Das Tagesbudget bestimmt, wie viel Google maximal pro Tag ausgeben wird. Es ist wichtig, ein realistisches Budget festzulegen, das deinen Zielen entspricht, aber auch deine finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt.


5.2 Gebotsstrategien

Es gibt verschiedene Gebotsstrategien, die du in Google Ads verwenden kannst:


  • Manuelles CPC-Gebot:

    Du legst fest, wie viel du maximal für einen Klick zahlen möchtest. Diese Methode gibt dir die volle Kontrolle über deine Gebote.

  • Automatisches CPC-Gebot:

    Google passt deine Gebote automatisch an, um möglichst viele Klicks innerhalb deines Budgets zu erzielen.

  • Ziel-CPA (Cost-Per-Acquisition):

    Du legst fest, wie viel du bereit bist, für eine Conversion (z.B. einen Kauf oder eine Anmeldung) zu zahlen, und Google passt die Gebote entsprechend an.

  • Ziel-ROAS (Return on Ad Spend):

    Google optimiert deine Gebote basierend auf dem angestrebten Return on Ad Spend.


5.3 Gebotsanpassungen

In Google Ads kannst du Gebotsanpassungen für bestimmte Faktoren wie Geräte, Standorte und Tageszeiten festlegen. Zum Beispiel könntest du höhere Gebote für mobile Nutzer setzen oder niedrigere Gebote für Anzeigen, die spät in der Nacht geschaltet werden.


6. Erstellen ansprechender Anzeigentexte

Die Erstellung eines ansprechenden Anzeigentextes ist entscheidend für den Erfolg deiner PPC-Kampagne. Ein guter Anzeigentext sollte nicht nur relevant und überzeugend sein, sondern auch eine klare Handlungsaufforderung enthalten.


6.1 Struktur einer Anzeige

Eine typische Google-Textanzeige besteht aus drei Hauptteilen:


  • Überschrift:

    Die Überschrift ist das Erste, was Nutzer sehen, wenn sie auf deine Anzeige stoßen. Sie sollte klar, prägnant und ansprechend sein. Du hast bis zu drei Überschriften zur Verfügung, um deine Botschaft zu vermitteln.

  • Beschreibung:

    In der Beschreibung kannst du detaillierter auf dein Angebot eingehen. Du hast 90 Zeichen Platz, um potenzielle Kunden zu überzeugen.

  • Anzeigenerweiterungen:

    Anzeigenerweiterungen sind zusätzliche Informationen, die deine Anzeige attraktiver machen. Dazu gehören Sitelinks, Anruferweiterungen, Standorterweiterungen und mehr.


6.2 Tipps für ansprechende Anzeigentexte


  • Nutze relevante Keywords:

    Stelle sicher, dass deine Keywords in der Anzeige vorkommen, um die Relevanz zu erhöhen.

  • Verwende eine klare Handlungsaufforderung:

    Fordere die Nutzer dazu auf, etwas zu tun, z.B. "Jetzt kaufen", "Kostenlose Beratung anfordern" oder "Mehr erfahren".

  • Heb deine Alleinstellungsmerkmale hervor:

    Was macht dein Produkt oder deine Dienstleistung besonders? Betone deine Vorteile, um dich von der Konkurrenz abzuheben.


7. Auswahl der richtigen Zielseite (Landing Page)

Die Landing Page ist die Seite, auf die Nutzer weitergeleitet werden, nachdem sie auf deine Anzeige geklickt haben. Eine gut optimierte Landing Page ist entscheidend, um Conversions zu erzielen.


7.1 Was macht eine gute Landing Page aus?

Eine effektive Landing Page sollte:


  • Relevant sein:

    Die Landing Page sollte den Erwartungen des Nutzers entsprechen. Wenn deine Anzeige verspricht, dass der Nutzer ein bestimmtes Produkt findet, sollte dieses Produkt prominent auf der Landing Page präsentiert werden.

  • Übersichtlich und benutzerfreundlich:

    Vermeide überladene Designs und lenke den Fokus auf den Call-to-Action (z.B. "Jetzt kaufen" oder "Kontakt aufnehmen").

  • Schnell laden:

    Die Ladegeschwindigkeit der Seite ist entscheidend. Langsame Seiten führen oft zu hohen Absprungraten.

  • Mobilfreundlich sein:

    Da immer mehr Nutzer über mobile Geräte auf Anzeigen klicken, sollte deine Landing Page für mobile Endgeräte optimiert sein.


7.2 Conversion-Optimierung

Stelle sicher, dass die Landing Page klar strukturiert ist und einen gut sichtbaren Call-to-Action enthält. Nutze vertrauensfördernde Elemente wie Kundenbewertungen, Garantien oder Sicherheitszertifikate, um den Nutzer zum Handeln zu bewegen.


8. Tracking und Analyse einrichten

Eine der größten Stärken von PPC-Marketing ist die Möglichkeit, den Erfolg deiner Kampagnen genau zu messen. Um dies zu tun, musst du das richtige Tracking und die Analyse-Tools einrichten.


8.1 Conversion-Tracking

Das Conversion-Tracking ermöglicht es dir zu sehen, wie viele der Klicks auf deine Anzeigen zu einer gewünschten Aktion geführt haben (z.B. einem Kauf, einer Anmeldung oder einem Download). Du kannst das Conversion-Tracking direkt in Google Ads einrichten, indem du ein Tracking-Tag auf deiner Website installierst.


8.2 Google Analytics

Google Analytics bietet tiefere Einblicke in das Verhalten der Nutzer auf deiner Website. Indem du Google Ads mit Google Analytics verknüpfst, kannst du verfolgen, wie sich PPC-Traffic auf deiner Website verhält, welche Seiten sie besuchen und wie lange sie bleiben.


8.3 Wichtige Metriken im PPC


  • Klickrate (CTR):

    Zeigt, wie oft Nutzer auf deine Anzeige klicken, im Verhältnis zu den Impressionen.

  • Qualitätsfaktor:

    Ein Wert, der von Google festgelegt wird und die Relevanz deiner Anzeige, Keywords und Landing Page bewertet.

  • Conversion-Rate:

    Der Prozentsatz der Klicks, die zu einer gewünschten Aktion (z.B. einem Kauf) führen.

  • Kosten pro Conversion:

    Zeigt, wie viel du für jede Conversion ausgegeben hast.


9. Kampagne starten und kontinuierlich optimieren

Sobald deine Kampagne eingerichtet ist, kannst du sie starten. Aber das ist nur der Anfang – PPC-Kampagnen erfordern ständige Überwachung und Optimierung, um den bestmöglichen ROI zu erzielen.


9.1 Überwachung der Kampagnenleistung

Überwache regelmäßig die Leistung deiner Kampagne, indem du die wichtigsten Metriken überprüfst. Achte besonders auf die Klickrate, die Conversion-Rate und den Qualitätsfaktor.


Ein Diagramm aus Google Ads mit den Leistungskennzahlen einer Werbekampagne für den Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 27. August 2024. Oben links stehen die Metriken: 10.988 Klicks, 276.781 Impressionen, durchschnittlicher CPC von 0,71 €, und Conversions im Wert von 396,99 €. Darunter befindet sich ein Liniendiagramm, das den Verlauf der Klicks (in Blau) und Impressionen (in Rot) über den angegebenen Zeitraum darstellt. Die Y-Achsen zeigen die Anzahl der Klicks und Impressionen, während die X-Achse den Zeitraum angibt.
Screenshot Google Ads

9.2 Optimierung der Kampagne

Basierend auf den gesammelten Daten solltest du Anpassungen vornehmen, um die Leistung deiner Kampagne zu verbessern. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du deine Kampagne optimieren kannst:


  • Anzeigentexte testen:

    Teste verschiedene Versionen deiner Anzeigen, um herauszufinden, welche am besten funktioniert.

  • Keywords anpassen:

    Füge neue Keywords hinzu oder entferne diejenigen, die nicht gut performen.

  • Gebote anpassen:

    Optimiere deine Gebote, um das Budget besser zu nutzen und mehr Conversions zu erzielen.


9.3 Automatisierte Regeln und Gebotsstrategien

Google Ads bietet die Möglichkeit, automatisierte Regeln einzurichten, die bestimmte Aktionen basierend auf vordefinierten Kriterien ausführen. Beispielsweise könntest du eine Regel erstellen, die automatisch Gebote erhöht, wenn die Klickrate unter ein bestimmtes Niveau fällt.


Fazit:

PPC-Kampagnen sind eine effektive Methode, um gezielten Traffic auf deine Website zu lenken und Conversions zu steigern. Obwohl der Einstieg in Google Ads für Anfänger zunächst kompliziert erscheinen mag, wirst du mit der richtigen Planung, den passenden Tools und kontinuierlicher Optimierung schnell Erfolge sehen.

Indem du die in diesem Leitfaden beschriebenen Schritte befolgst, kannst du eine gut durchdachte PPC-Strategie entwickeln, die zu nachhaltigem Wachstum und einer verbesserten Markenbekanntheit führt. Wenn du jedoch Unterstützung benötigst, helfen wir dir dabei, maßgeschneiderte PPC-Kampagnen zu erstellen, die deine Geschäftsziele erreichen.


Bereit, PPC auszuprobieren? Kontaktiere uns für eine individuelle Beratung und entdecke, wie PPC-Kampagnen dein Geschäft voranbringen können!



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